• Sandra Ruben

CBD-Öl bei Depressionen

Kann das Öl Depressionen und ihre Begleiterscheinungen tatsächlich lindern?





Laut dem Bundesministerium für Gesundheit zählen Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Nicht ohne Grund gelten Depressionen als so genannte “Volkskrankheit” - allein in Deutschland leiden Schätzungen der WHO zufolge rund 4 Millionen Menschen darunter, das sind 5 Prozent der Bevölkerung.


Viele Betroffene nehmen Antidepressiva ein, um ihre Symptome zu lindern und den Alltag besser meistern zu können. Diese bergen jedoch häufig starke Nebenwirkungen, die sich erst mit der Zeit bemerkbar machen und die Lebensqualität wiederum einschränken. Aus diesem Grund wächst das Interesse an alternativen Mitteln zunehmend. Dazu zählt auch CBD-Öl.



CBD-Öl: Legales Rauschmittel?


Beim CBD-Öl handelt es sich um in Öl gelöstes Cannabidiol, einem Bestandteil der Hanfpflanze. Im Unterschied zum berauschenden THC hat Cannabidiol keine psychoaktive Wirkung und ist somit legal und rezeptfrei in Deutschland erhältlich. Sich mit einem frei verkäuflichen CBD-Öl in einen Rauschzustand zu versetzen, ist daher nicht möglich.


Dem CBD-Öl werden zahlreiche positive Wirkungen nachgesagt, insbesondere in Bezug auf psychische Schwierigkeiten wie depressiven Verstimmungen, Angststörungen oder Panikattacken. Grund dafür soll unter anderem die Wirkung des Endocannabinoid-Systems sein.


Was ist das Endocannabinoid-System?

Das Endocannabiniod-System wurde Mitte der 1990er Jahre von Wissenschaftler als Teil des menschlichen Nervensystems entdeckt und wird seither erforscht.

Hauptbestandteile des System sind die Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) sowie endogene Cannabinoide, die an diese Rezeptoren andocken, sie aktivieren und Wirkmechanismen in Gang setzen.


Man geht davon aus, dass die Rezeptoren unter anderem Einfluss auf unterschiedliche kognitive Leistungen nehmen, auf die Gefühlsverarbeitung und Motivation, aber auch bei der Immunabwehr, beim Schmerzempfinden und Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen.

Dementsprechend werden Erkrankungen der Psyche und der Gedächtnisleistung sowie chronische Schmerzen oft auch mit einem Ungleichgewicht des Endocannabinoid-Systems in Verbindung gebracht.



CBD-Öl bei Depressionen


Zum jetzigen Zeitpunkt wurden noch keine repräsentativen klinischen Studien zur Wirkung von CBD-Öl bei Depressionen durchgeführt. Fakt ist daher, dass es noch keine wissenschaftlichen Belege für die positive Wirkung von CBD-Öl bei Depressionen gibt.


Bisherige Untersuchungen legen nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Serotonin bzw. Serotoninrezeptoren und Cannabidiol gibt. Serotonin ist ein Botenstoff, der verschiedene Körperprozesse beeinflusst - dazu gehört auch die Stimmung. Allerdings sind die Ursachen für Depressionen häufig sehr komplex und nicht nur mit einem Neurotransmitter-Mangel begründbar. Dementsprechend stellt das zwar einen Ansatzpunkt für den positiven Einfluss von CBD auf depressive Verstimmungen dar, ein eindeutiger Beleg ist das jedoch nicht.



CBD-Öl bei Angststörungen


Häufig gehen depressive Störungen auch mit den Anzeichen einer Angststörung einher. Neben seiner mutmaßlich positiven Wirkung bei Depressionen soll CBD-Öl auch helfen, diese Angststörungen zu lindern.

Bei einer Angststörung kommt es bei Betroffenen in Alltagssituationen plötzlich zu einer übersteigerten Angstreaktion, die mit körperlichen Symptomen wie Zittern, Herzrasen und Atemnot einhergehen kann.

Studien* zufolge besitzt Cannabidiol das Potenzial, Ängste zu lösen bzw. ausgeprägte Ängste zu reduzieren. Darüber hinaus soll CBD-Öl wirksam bei Stressgefühlen und stressinduzierten Erkrankungen sein.



CBD-Öl richtig dosieren


Cannabidiol liegt in unterschiedlichen Darreichungsformen vor, somit können Anwender je nach Präferenz den Wirkstoff auf verschiedenste Weise zu sich nehmen.

Am weitesten verbreitet ist das CBD-Öl, es gibt aber auch noch folgende Präparate:


  • CBD-Kapseln / CBD-Tabletten

  • CBD-Tinkturen

  • CBD-Vape-Konzentrate

  • CBD-Tees

  • CBD-Pasten/ CBD-Cremes

  • CBD-Globuli


Viele bevorzugen die Einnahme in Form von Kapseln oder Tabletten, da das CBD-Öl einen charakteristischen Eigengeschmack hat. Für eine genaue Dosierung empfiehlt sich allerdings das Öl. Dafür wird es unter die Zunge getropft und ca. 1-2 Minuten im Mund behalten, bevor es runtergeschluckt wird.


Die Dosierung ist abhängig davon, in welcher Konzentration das Cannabidiol im Öl gelöst ist. Gängige Konzentrationen liegen im Bereich zwischen 2,5 und 10 Prozent.

Grundsätzlich sollten Anwender erst mit einer niedrigen Konzentration und wenigen Tropfen beginnen, um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert. Je nach Art und Intensität der zu behandelnden Beschwerden kann die Dosierung Tag für Tag erhöht werden.


Bei Depressionen und Angststörungen wird eine nach einer Gewöhnungsphase eine erhöhte Dosis von 20 bis 100 Milligramm CBD täglich empfohlen - ob mit gering konzentriertem Öl und vielen Tropfen oder höher dosiertem Öl und wenigen Tropfen bleibt dem Anwender überlassen. Eine festgeschriebene Idealdosis gibt es bei depressiven Verstimmungen nicht, das müssen Betroffene anhand der Linderung ihrer Symptome individuell für sich bestimmen.

Sehr hohe Dosierungen ab 20 % sollten in jedem Fall zunächst mit einem Arzt abgesprochen werden.



Wechselwirkungen mit Antidepressiva


Die Kombination von CBD-Öl und Antidepressiva sollte immer erst mit einem Arzt abgeklärt werden, da Wechselwirkungen auftreten können.

Auch bei der Einnahme anderer Medikamente sollte sich ärztlicher Rat eingeholt werden, das CBD die Wirkung bestimmter Medikamente hemmen bzw. verstärken kann. Dazu zählen z.B. Säure- und Gerinnungshemmer, Blutdruckmedikamente und Schmerzmittel.



CBD-Öl bei Depressionen: Erfahrungen


Obgleich es keine aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit von Cannabidiol bei Depressionen gibt, zeigt sich vor allem im Netz anhand zahlreicher Erfahrungsberichte eine positive Resonanz zur Wirkung.


Viele Betroffene berichten, dass die Einnahme von CBD die Symptome ihrer Depression oder Angststörung verbessert hat. Außerdem ist von vielversprechenden Erfahrungen bei allgemeinen Unruhezuständen und Einschlafproblemen die Rede. Ob hier tatsächlich ein physiologischer Effekt dahinter steckt oder diese Erfahrungen auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen sind, bleibt ohne einschlägige wissenschaftliche Beweise aber offen.






*https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4604171/


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