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Warum entstehen Falten? Die 7 häufigsten Ursachen

  • 2026 - Anzeigensonderveröffentlichung
  • vor 2 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit

Heutzutage wird alles getan, um Falten loszuwerden - doch nur die wenigsten wissen weshalb sie entstehen



Falten ursachen
Die sozialen Medien verstärken für viele den Wunsch nach einem Gesicht ohne Falten

Noch nie war der Schönheitswahn so groß wie aktuell - fast jedes Gesicht auf Social Media oder im Fernsehen sieht aus wie glatt gebügelt und von Falten ist meist nichts zu sehen. Das erklärt auch den wachsenden Trend von minimalinvasiven Eingriffen, denn viele vergleichen sich mit ihren Vorbildern und möchten so lange wie möglich ohne sichtbare Falten auskommen. Doch die kleinen Unterspritzungen sind nicht ohne - und oftmals kann man die Bildung von Falten auch ohne professionelle Behandlungen eine lange Zeit hinauszögern. Um das zu schaffen, muss man allerdings die Ursachen von Falten kennen und verstehen.




Die 7 häufigsten Ursachen von Falten


Nur etwa 30 Prozent der sichtbaren Hautalterung sind genetisch bedingt. Die restlichen 70 Prozent entstehen durch äußere Einflüsse und Gewohnheiten, die wir zu einem großen Teil selbst in der Hand haben. Nur wer auch weiß, was Falten verursacht, kann frühzeitig etwas dagegen unternehmen. Das sind die 7 häufigsten Ursachen gegen Falten:



1. UV-Strahlung

Wenn man nur eine einzige Ursache nennen müsste, die für vorzeitige Hautalterung verantwortlich ist, dann wäre es die Sonne. UV-Strahlung dringt tief in die Lederhaut ein und greift dort das Kollagen und Elastin an — die beiden Stoffe, die unsere Haut straff und elastisch halten. Im Laufe der Zeit verliert die Haut dadurch ihre Fähigkeit, sich zu regenerieren, und Falten entstehen schneller und tiefer.


Was viele nicht wissen: Dieser Prozess geschieht das ganze Jahr über, nicht nur im Sommer. UV-A-Strahlung ist auch an bewölkten Herbsttagen oder hinter einer Fensterscheibe im Auto schädlich. Täglicher Sonnenschutz — auch im Winter — ist deshalb keine Übertreibung, sondern die wirksamste Maßnahme gegen Falten durch Sonne und UV-Strahlung.



2. Stress

Der Begriff „Sorgenfalten" klingt nach einer Redewendung, ist aber gar nicht so weit hergeholt. Wer dauerhaft unter Druck steht, schüttet mehr Cortisol aus — ein Stresshormon, das im Körper viele Prozesse beeinflusst. Für die Haut ist das besonders problematisch: Cortisol hemmt die Bildung von Hyaluronsäure, dem körpereigenen Stoff, der die Haut von innen mit Feuchtigkeit versorgt und für ihre Spannkraft sorgt.


Falten durch Stress entstehen also nicht nur optisch durch Mimik und angespannte Züge, sondern durch einen inneren biochemischen Prozess. Menschen, die über Jahre hinweg chronisch gestresst sind, haben häufig mit einer beschleunigten Hautalterung zu kämpfen — unabhängig von ihrer genetischen Veranlagung. Entspannungstechniken wie regelmäßige Bewegung, Atemübungen oder ausreichend Erholungszeit sind deshalb auch eine Art von Hautpflege.



3. Schlafmangel

Schönheitsschlaf ist kein albernes Klischee. Während der Nacht läuft im Körper quasi ein Reparaturprogramm, das tagsüber nicht möglich ist: Zellen erneuern sich, Kollagen wird gebildet, und die Haut erholt sich von den Belastungen des Tages — UV-Strahlung, Umweltreize, Mimik. Wer dauerhaft zu wenig schläft, unterbricht diesen Prozess Nacht für Nacht.


Schlafmangel treibt außerdem den Cortisolspiegel in die Höhe — ähnlich wie chronischer Stress. Das führt dazu, dass sich die Haut schlechter von äußeren Belastungen erholt und schneller an Elastizität verliert. Wer regelmäßig 7 bis 8 Stunden schläft, tut seiner Haut damit ebenso viel Gutes wie mit einer hochwertigen Nachtcreme.



4. Rauchen und Alkohol

Nikotin verengt die feinen Blutgefäße in der Haut und reduziert so die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die Folge: Die Haut wird schlechter durchblutet, wirkt fahler, und Kollagen wird langsamer gebildet. Gleichzeitig fördert die Mimik beim Rauchen — das Zusammenkneifen der Augen, das Formen der Lippen — die Entstehung von Fältchen im Mund- und Augenbereich.


Alkohol greift die Haut auf eine andere Weise an: Er entzieht dem Körper Feuchtigkeit und hemmt die Aufnahme wichtiger Vitamine, die die Haut für ihre Regeneration braucht. Wer regelmäßig und in größeren Mengen trinkt, sieht das früher oder später auch an der Haut — in Form von Trockenheit, unebener Struktur und beschleunigter Faltenbildung.



5. Falsche oder fehlende Hautpflege

Die Haut ist kein gleichbleibendes Organ. Sie verändert ihre Bedürfnisse mit dem Alter, mit den Jahreszeiten und mit dem Hormonstatus. Was mit dreißig gut funktioniert hat — eine leichte Feuchtigkeitscreme, gelegentliche Reinigung — reicht mit fünfzig oft nicht mehr aus.


Reife Haut produziert weniger Talg und verliert schneller Feuchtigkeit. Wer darauf nicht reagiert und weiterhin eine Pflege verwendet, die für jüngere oder fettige Haut gedacht ist, riskiert eine Austrocknung der Haut. Trockene Haut bildet Falten früher und deutlicher — nicht weil sie mehr Falten hat, sondern weil ihr die Fülle fehlt, die leichte Fältchen normalerweise kaschieren könnte. Eine Umstellung der Pflegeroutine ist deshalb keine Option, sondern Pflicht für diejenigen, die Wert auf eine möglichst junge Haut legen.


6. Umweltverschmutzung und freie Radikale

Diese Ursache wird im Alltag kaum wahrgenommen, da sie nicht sichtbar ist. Dabei ist dieser Faktor besonders für Stadtbewohner relevant. Feinstaub, Stickoxide und andere Luftschadstoffe setzen sich auf der Haut ab und lösen dort eine Kettenreaktion aus: Sie fördern die Bildung sogenannter freier Radikale — instabiler Moleküle, die gesunde Hautzellen angreifen und den Abbau von Kollagen beschleunigen.


Das Ergebnis ist eine schleichende, unsichtbare Schädigung der Haut, die sich über Jahre aufbaut und die vorzeitige Faltenbildung begünstigt. Eine gründliche Reinigung am Abend, um Rückstände zu entfernen, und antioxidative Inhaltsstoffe in der Pflege — etwa Vitamin C oder pflanzliche Extrakte — können helfen, diesen Prozess zu verlangsamen.



7. Einseitige Ernährung und zu wenig Trinken

Der Spruch: “Du bist was du isst” ist tatsächlich auch nicht so weit hergeholt. Was wir essen, zeigt sich früher oder später auf der Haut. Eine zuckerreiche Ernährung fördert entzündliche Prozesse im Körper, die den Kollagenabbau beschleunigen. Gleichzeitig fehlen dann oft die Nährstoffe, die die Haut für ihre Erneuerung braucht: Vitamin C ist unverzichtbar für die Kollagenproduktion, Vitamin E schützt die Zellmembranen, ungesättigte Fettsäuren erhalten die Barrierefunktion der Haut.


Zu wenig Flüssigkeit ist ein Thema für sich. Wer dauerhaft zu wenig trinkt, sieht das direkt im Spiegel: Die Haut wirkt fahl, eingefallen und Fältchen treten stärker hervor. Ausreichend Trinken — mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich — ist eine der einfachsten und günstigsten Maßnahmen gegen sichtbare Hautalterung.




Was kann man gegen Falten tun?


Nach den ganzen schädlichen Ursachen von Falten kommt nun die gute Nachricht: Da der Großteil der Falten durch äußere Faktoren entsteht, lässt sich einer vorzeitigen Hautalterung tatsächlich entgegenwirken - ganz ohne Spritze. Die wichtigsten Maßnahmen hier im Überblick:


  • Täglichen Sonnenschutz in die Hautpflege integrieren — auch im Herbst und Winter

  • Auslöser von Stress wenn möglich reduzieren und aktiv für Erholung sorgen

  • Auf ausreichend und regelmäßigen Schlaf achten

  • Rauchen aufgeben und den Alkoholkonsum einschränken

  • Mehr Wasser trinken und die Ernährung um Vitamin-C-reiche Lebensmittel, gesunde Fette und Antioxidantien ergänzen

  • Die Hautpflege regelmäßig an die veränderten Bedürfnisse der Haut anpassen — besonders ab 40


Wer diese Basics im Blick behält, schützt seine Haut nachhaltig und kann die Hautalterung deutlich verlangsamen. Und wer zusätzlich nach einer natürlichen Unterstützung für reife Haut sucht: In der Apotheke gibt es immer mehr Produkte mit pflanzlichen Wirkstoffen, die speziell für die veränderten Bedürfnisse reifer Haut entwickelt wurden und dermatologisch getestet sind — wie etwa die Biovolen Moossalbe, die auf einem aus Moos gewonnenen Naturwirkstoff basiert.




Häufige Fragen zu Falten und Hautalterung


Ab wann entstehen erste Falten?

Erste Fältchen können bereits ab Mitte 20 entstehen, weil die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure ab diesem Alter langsam zurückgeht. Sichtbare und tiefere Falten entwickeln sich bei den meisten Menschen zwischen 35 und 45 Jahren — stark abhängig von Genetik, Lebensstil und Pflege.

Sind Falten wirklich unvermeidbar?

Genetisch bedingte Falten lassen sich leider tatsächlich nicht verhindern. Da aber rund 70 Prozent der sichtbaren Hautalterung durch äußere Einflüsse entsteht, kann man mit dem richtigen Lebensstil und einer passenden Pflege den Prozess erheblich verlangsamen.

Helfen teure Cremes gegen Falten?

Der Preis allein sagt wenig über die Wirksamkeit eines Produkts aus. Viel wichtiger sind die enthaltenen Wirkstoffe und ob sie zu den Bedürfnissen der Haut passen. Produkte mit dermatologischer Prüfung aus der Apotheke bieten in der Regel verlässlichere Qualitätsstandards als viele Drogerie- oder Luxusmarken.

Können Falten wieder verschwinden?

Tiefe, statische Falten verschwinden ohne medizinische Eingriffe nicht mehr vollständig. Oberflächliche Trockenheitsfältchen hingegen — die häufig durch Feuchtigkeitsmangel entstehen — können sich durch einen gesunden Lebensstil und eine angepasste Pflege deutlich verbessern und sichtbar mildern.



Quellen:

  • Fisher GJ, Kang S, Varani J, Bata-Csorgo Z, Wan Y, Datta S, Voorhees JJ. Mechanisms of photoaging and chronological skin aging. Arch Dermatol. 2002 Nov;138(11):1462-70. doi: 10.1001/archderm.138.11.1462. PMID: 12437452.

  • Rittié L, Fisher GJ. Natural and sun-induced aging of human skin. Cold Spring Harb Perspect Med. 2015 Jan 5;5(1):a015370. doi: 10.1101/cshperspect.a015370. PMID: 25561721; PMCID: PMC4292080.

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