• Sandra Ruben

Bindehautentzündung: was tun?


Alles Wichtige zur Bindehautentzündung und welche Mittel am besten dagegen helfen. Das sind die Testsieger 2021!




Gerötete und juckende Augen, ständig den Eindruck, einen Fremdkörper im Auge zu haben - fast jeder kennt das unangenehme Gefühl einer Bindehautentzündung. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, ebenso wie die Symptome. Um Schlimmeres auszuschließen, sollte beim Verdacht einer Bindehautentzündung immer ein Arzt aufgesucht werden. Wir klären alles Wichtige zur Bindehautentzündung wie Ursachen und Symptome, und stellen die besten getesteten Mittel zur Behandlung einer Bindehautentzündung vor!





Was ist eine Bindehautentzündung und welche Symptome äußert sie?



Die Bindehautentzündung, auch bekannt als Konjunktivitis, ist eine gängige Augenerkrankung. Die Bindehaut, die dünne, durchsichtige Schutzschicht des Auges, ist hierbei entzündet. Oftmals infolge einer Infektion oder äußerer Reize.


Zu Beginn äußert sich die Entzündung meist nur durch Juckreiz, ehe die typische Rötung des Auges eintritt. Für gewöhnlich sind beide Augen betroffen, auch wenn sich die Symptome bei einem der beiden Augen oft erheblich stärker ausprägen. Zu den weiteren typischen Symptomen zählen: tränende, brennende und verklebte Augen, geschwollene Augenlider, Lichtscheu, Absonderung von Sekret und ein Fremdkörpergefühl im Auge.


Es wird in eine infektiöse und eine nicht-infektiöse Bindehautentzündung unterschieden. Näheres dazu im Abschnitt “Bindehautentzündung: Ursachen”.


Achtung: Ein gerötetes Auge kann auch die Folge einer schwerwiegenden Krankheit sein, weshalb Sie in solchen Fällen dringend einen Augenarzt aufsuchen sollten.





Bindehautentzündung: Ursachen



Eine Bindehautentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Anhand ihrer auslösenden Faktoren wird die Bindehautentzündung in zwei verschiedene Formen unterschieden: infektiös und nicht-infektiös.


Die Ursache für eine infektiöse Bindehautentzündung sind Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten. Diese Form der Bindehautentzündung ist meist sehr ansteckend.


Bei einer nicht-infektiösen Bindehautentzündung wird die Entzündung meist ausgelöst durch eine Reizung der Bindehaut. Ursachen hierfür wiederum sind meist:


  • Fremdkörper im Auge

  • Äußere Einflüsse wie Staub, Zigarettenrauch, Zugluft / trockene Luft oder Chlor

  • Allergien

  • trockene Augen

  • Medikamente


Außerdem kann eine Bindehautentzündung auch als Begleiterscheinung bzw. Folge einer anderen Augenkrankheit auftreten. Daher sollten Sie auch beim Verdacht nur einer leichten Bindehautentzündung einen Augenarzt aufsuchen, um Ursachen zu klären und die richtige Therapieoption zu finden.





Bindehautentzündung: Behandlung



Je nach Ursache der Bindehautentzündung unterscheidet sich auch die Art der Behandlung. Da es für einen Laien oft nicht erkennbar ist, um welche Form der Bindehautentzündung es sich handelt oder, ob sogar eine schwerwiegende Krankheit dahinter steht, sollte immer ein Augenarzt aufgesucht werden.


Bei einer bakteriellen Bindehautentzündung werden in der Regel Augentropfen oder eine Augensalbe mit Antibiotika verabreicht, die rund 7-10 Tage angewendet werden. Dadurch werden die Krankheitserreger abgetötet.


Im Fall einer viralen Bindehautentzündung gibt es derzeit keine wirksamen antiviralen Medikamente. Die Bindehautentzündung heilt meist von allein wieder ab. Symptomlindernde Maßnahmen wie kalte Kompressen und befeuchtende Augentropfen können Abhilfe schaffen.


Wurde die Bindehautentzündung durch eine Allergie ausgelöst (z.B. Heuschnupfen) können Antihistaminika eingesetzt werden. Bestenfalls sollte der Allergieauslöser gemieden werden, damit es gar nicht erst zu einer allergischen Bindehautentzündung kommt. Kurzzeitig können auch Augentropfen mit Kortison verwendet werden.


Wenn trockene Augen die Bindehautentzündung ausgelöst haben, ist es sinnvoll, regelmäßig befeuchtende Augentropfen (künstliche Tränen) anzuwenden. Viele davon enthaltenen die feuchtigkeitsspendenden Stoffe Hyaluronsäure und Dexpanthenol, um so die Augen zu befeuchten, zu beruhigen und langfristig zu schützen.



Mittel gegen Bindehautentzündung: Testsieger



Sowohl Öko-Test, als auch die Stiftung Warentest haben Mittel zur Behandlung einer Bindehautentzündung getestet. Alle getesteten Arzneimittel sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und werden in Form von Tropfen oder einer Salbe verabreicht.


Die getesteten Arzneimittel enthalten meist die Wirkstoffe Tetryzolin oder Naphazolin. Diese Substanzen sind sogenannte Alpha-Sympathomimetika. Durch ihre gefäßverengende Wirkung gehen Rötungen und Schwellungen zurück. In der Regel hält diese Wirkung jedoch nur etwa eine Woche an, weshalb die Tropfen/Salben nicht länger angewendet werden sollten. Der Organismus reagiert ansonsten mit einer verstärkten Durchblutung der Bindehaut, weshalb sich die Beschwerden wieder verstärken und es zu einer erneuten Bindehautentzündung, ausgelöst durch das Medikament, kommen kann.


Öko-Test beurteilt drei der 14 getesteten Arzneimittel gegen eine Bindehautentzündung mit “sehr gut”. Hierunter zählen Berberil N EDO, Ophtalmin-N sine und Televis-Stulln UD.


Ähnlich fällt auch das Urteil der Stiftung Warentest aus, die Berberil N EDO und Ophtalmin-N sine ebenso als “geeignet” einstuft. Ebenso geeignet befindet die Stiftung Warentest die Augentropfen DURAULTRA N sine und die POSIFORMIN 2% Augensalbe.


Da Konservierungsstoffe oft problematisch sind, fällt das Testergebnis von den Varianten Berberil N und Ophtalmin-N bei beiden Testinstiuten schlechter aus als das der Option ohne Konservierungsstoffe (s. oben).







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